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Vergeblich nach Leipzig reiste am 1. Mai der Schweizer Holocaust-Leugner Bernhard Schaub, wo er an der 1. Mai-Kundgebung von rechtsextremistischen Freien Kameradschaften als Redner auftreten wollte.

Als Schaub, auch Mitbegründer der Nationalen Ausserparlamentarischen Opposition (Napo), in Leipzig eintraf, eröffneten ihm die deutschen Behörden eine ausländerrechtliche Verfügung, wonach er weder an der Demonstration sprechen, noch in der Stadt sich weiterhin aufhalten und politisch betätigen dürfe. Schaub, in rechtsextremistischen Kreisen ein beliebter Vortragsredner, will nun den Entscheid gerichtlich anfechten, vor allem auch um bei zukünftigen Auftritten nicht wieder vergebens anreisen zu müssen.