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Im Clublokal der Sempacher Kameradschaft "Morgenstern"

Rund hundert Personen besuchten am vergangenen Sonntag den Parteitag der rechtsextremistischen Partei National Orientierter Schweizer PNOS im Kanton Luzern. Die Anreisenden trafen sich in Sempach, um anschliessend sich zum eigentlichen Versammlungsort im Kanton Luzern zu fahren. Simon Kopp, Mediensprecher der Kantonspolizei Luzern, will den genauen Ort nicht nennen, bestätigt jedoch, dass die Polizei vor Ort gewesen sei, jedoch keine Kontrollen durchgeführt habe.

Die Gestaltung ihres Parteitages haben die Rechtsextremen mindestens teilweise bei der SVP und der AUNS abgeguckt: Er begann mit Treichler-Einzug und Buurezmorge. So berichtet die Partei auf ihrer Homepage. Dann war aber wieder rechtsextremer Klartext angesagt: Der eben zum Stadtparlamentarier gewählte Timotheus Winzenried will den Bau eines Minaretts in Langenthal mit allen Mitteln verhindern. Denise Friedrich, einzige Frau im PNOS-Bundesvorstand, wünscht sich mehr aktive Frau in der Partei. Und zu schlechter Letzt bediente der 74jährige österreichische Gastredner Richard Melisch altbekannte rassistische Vorstellungen. Er erklärte - gemäss PNOS-Homepage -, dass "das Ziel der Internationalisten die Auslöschung der Völker und die Schaffung eines Schmelztiegels der Rassen" sei.