Man soll Helden feiern, wenn sie schon fallen wollen.
Das Geschichtlein, um das es hier geht, lässt sich kurz und einfach erzählen: Einer opfert sich für alle, muntert vor seinem starken Abgang, die bald trauernden Hinterbliebenen auf, gibt noch zwei, drei Anweisungen, dann wirft er sich vor die Feinde, schlägt so eine Gasse, ermöglicht seinen Mitstreitern den Schlachtsieg. Der Held stirbt, wie er es gewollt, seine Nachkommen sind ihm dankbar, man müsse die Feste feiern, wie die Helden fallen. So wird der Held unsterblich, erlangt eine Art ewigen Lebens im Diesseits. Es ist eine alte Geschichte. Bereit die alten Römer kannten sie, es gibt eben keine neuen Untaten unter der Sonne. Abgesehen von Atombomben und Hardrock kannten die Römer bereits viele Formen der Selbstzerstörung. Ob Völlerei oder Suff oder Heldentod. Nur den Märtyrertod überliessen sie grosszügig den Christen. Und diese den Löwen. Es war aber lange, lange Zeit vor des Zimmermanns-Sohns erstem Schrei. Ziemlich genau 295 Jahre. Schlacht bei Sentinum. Es stand schlecht um die Römer, die Samniter (wer kennt sie noch?) und die Gallier (es ging auch ohne Zaubertrank) verwirrten mit ihren Schlachtwagen die armen Römerlein. Verwirrung - das ist der Zeitpunkt der Helden braucht. Es trat vor: Publius Decius der Jüngere, weihte sich den Göttern der Unterwelt (!!!), warf sich mitten unter die Feinde, um sich töten zu lassen. So erzählen römische Sagen. Und alles hat sich natürlich genau so zugetragen.
Da wollten die Habsburger nicht zurückstehen! Als sie sich immer grössere Gebiete untertan machten, schlachteten sie sich mit den Bernern, die mit vorgestreckten Spiessen einen kreisförmigen Haufen bildeten. Den armen habsburgischen Rittern gelangt es einfach nicht, den Spiessenwald zu knacken. Verwirrung - wieder der Zeitpunkt für eine selbst zerstörerische Tat. Diesmal trat Graf Gottfried von Habsburg-Laufenburg vor: "Ego solus meo ineptu ipsos attemptabo invadere, vestris desideriis satisfacere cupiens." Dann machten habsburgische Ritter den Haufen der Berner nieder. Das war 1271. Ob der Gottfried von Habsburg sich auf Lateinisch verabschiedet hat, ist ungewiss, doch Johannes von Winterthur hat es so aufgeschrieben. Ungefähr 80 Jahre nach der Tat. Und alles hat sich natürlich genau so zugetragen!
Was die Habsburger konnten, das konnten die Eidgenossen auch. Die Luzerner machten Eroberungspolitik, die Nidwaldner lieferten den Helden. Wenn auch mit fast 200 Jahren Verspätung. Aber wir greifen vor.
Anno 1386, am 9. Heumonat. Ein heisser Tag, es lud der See zum Bade. Auch zu Sempach der kleinen Stadt manch Mägdelein geschwitzet hat und konnte nicht zum Baden gehen. Das Heuen und viel kriegerisches Mannsvolk, das sich in der Gegend herumtrieb. Am Abend die Bescherung. Tote, Sterbende, Verletzte lagen auf dem Feld. Dazwischen stunden die Überlebenden. Werden sich wohl bestätigt haben, welch Kerle sie heute wieder gewesen seien, wie sie es diesem bleichen Ritter gegeben, dem den Helm mit einem Streich eingetätscht hätten, ja, auch den Leopold hätten sie erwischt. Geschähe ihm ganz recht, werden sich die Talleute von Uri, Schwyz und Unterwalden gesagt haben, sie vom Heuen abzuhalten. Nur die Stadtluzerner rümpften unmerklich die Nase, diese Bauern verstünden nichts von Politik und stinken würden sie auch. Keine Heldentat, kein Heldentäter, nicht mal Spuren, nicht mal Indizien. Auch dem damaligen Luzerner Stadtschreiber Heinrich Schulmeister ist nichts erwähnenswert erschienen, als der den Sieg gegen den Leopold ins Stadtbuch eintrug.
Noch 1482 erwähnt der Luzerner Chronist Melchior Ruoss keinen Winkelried, was ihm 356 Jahre später, also 1838, den scharfen Tadel seines Verlegers einbringen wird, "den Helden des Tages" und "seine ewig denkwürdige That" vergessen zu haben.
Das Blut auf dem Schlachtfeld trocknet ein, die Jahre vergehen, wie sie eben immer vergehen. 90 Jahre nach der Schlacht, 1476 also, endlich in der Kopie einer älteren Chronik "ein getrüwer Mann", der "so vil Spiessen was er ergriffen mochte und trukt sie nider". Eine Tat, aber kein Täter, weder Namen, noch Adresse. Auch kein Signalement, von dem sich ein Phantombild erstellen liesse. Da ist der beste Kriminalist aufgeschmissen. Die Kopie soll die Abschrift einer Kopie von 1422 sein, nur eben, es hat ein paar Ungereimtheiten, der Abschreiber hat offensichtlich seinen Teil dazu erfunden. Kaum sind die ersten Spuren aufgetaucht, gibt es bereits falsche Fährten. Eine solche liegt der Luzerner Diebold Schilling. In seiner Bilderchronik deutet er eine Tat an, wie sie später einem Winkelried angehängt wird. Der Mann trägt Luzerner Farben (HOPP LOZÄRN! HOPP LOZÄRN!) So wird es noch ein paar Mal gehen, Chronisten oder Historiker suchen einen Helden und finden sich. Oder ihre Auftraggeber.
1533: Bereits haben die Luzerner über 150mal eine Schlachtjahrzeit gefeiert. Endlich. Eine Tat und ein mutmasslicher Täter. Einer aus dem Geschlechte der Winkelrieds soll es gewesen sein. So steht es in einem Lied, das der in Zürich aus politischen Gründen im Exil lebende Zuger Werner Steiner aufschreibt. Das Lied des Halbsuters aus Luzern, die "dies lied" habe "gemachet, als er ab der schlacht is kan". Nur, offensichtlich hat das Lied mehrere Autoren, ist ein Liedzusammenschnitt, ein Potpurri quasi. Aber alles ist da, was einen Opferungshelden ausmacht. Winkelrieds Ansprache ist lang, er fordert für seine Frau und seine Kinder eine Hinterbliebenenrente. Allerdings, dass er den Seinen eine Gasse schlagen wolle, das sagt nicht der Winkelried, Vornamen noch unbekannt, das dichtet der unbekannte Liedermacher. (Das wird sich noch ändern, das wird dem Winkelried noch angehängt werden!)
Dies Lied kommt gerade zur rechten Zeit. Seit die Eidgenossen in Marignano eins auf den Deckel bekommen haben, ihnen die europäischen Grossmachtsträume blutig aus dem Kopfe geschlagen wurden, sie also keine Gelegenheit mehr haben, sich als Helden zu bewähren, da wollen sie wenigstens eine heldenhafte Vergangenheit. Zum Glück gibt es auch ein paar Gebildete nebst den grobschlächtigen Reisläufern, die in jeder Schlacht wild um sich schlagen, wenn nur der Sold angemessen und Aussicht auf Beute besteht. Und die Gebildeten müssen sich hinter die Bücher machen. Die Spuren sind, wie geschrieben, spärlich, man könnte sogar schreiben, mickerig. Da muss einer eben ein bisschen schwärmen, wie es der 19jährige Rudolf Gwalther tut, der es später zum Schwiegersohn Zwinglis bringen wird. Winkelried sei ein "Decius" und beweist damit seine Bildung. Das war 1538, fünf Jahre nach Steiners Chronik. Das Gerücht hat sich ausgebreitet, der angebliche Täter, das Opfer des Gerüchtes, kann seiner Tat nicht mehr entkommen. Einem Winkelried etwas anzuhängen, war nicht schwer in diesen Jahren, die Winkelried waren bekannt wie ‚böse' Schwinger auf dem Schwingplatz. Das gab es die Sage, dass einst vor langer, lange Zeit, so im elften, zwölften Jahrhundert, ein schrecklicher Drache gewütet habe im Unterwaldner Lande, bis der wegen Totschlag des Landes verwiesene Strutthan Winkelried sich anerboten habe, den Kampf mit dem Drachen aufzunehmen, falls die Landesverweisung aufgehoben würde. Der Drache hat den Kampf nicht überlebt und auch der Strutthand Winkelried nicht. Und dann erst der Arnold von Winkelried! Der Söldnerhauptmann. Bei Marignano dabei, danach Anführer beutelüsterner Söldnerscharen. Seit 1518 kämpfte er für den Franzos, bei der tollkühnen Erstürmung eines verschanzten kaiserlichen Lagers 1522 bei Biocca gefallen. Ein Söldnerheld.
Einem Winkelried war vieles zuzutrauen, da konnte ein Schreiber schon ein bisschen dick auftragen und sich selber inszenieren, wie es der Basler Heinrich Pantaleon, Pfalzgraf des römischen Kaisers deutscher Nation tut. Winkelried, immer noch ohne Vornahmen, als ungetauft, sei ein Held "Teutscher Nation". Der Pfalzgraf ist ein Adeliger und daher gewohnt, dass Untergebene den Instanzenweg einhalten. So muss Winkelried, als der die verhängnisvolle Lage erkennt, seine Hauptleute fragen, ob er sich heldenmässig opfern dürfe. Er darf, sonst gäb's ja nichts zu feiern.
Bald haben die Stadtluzerner ihren Eroberungssieg 200mal gefeiert, und immer noch hat der unmittelbar nach dem Schlacht unbekannte Held keinen Vornamen. Aegidius Tschudi schafft die Taufe im zweiten Anlauf, corrigieret die erste Fassung seiner Chronik, es sei einer "von geschlecht von Winkelriet" gewesen und schreibt darüber "Arnolt von Winkelried genant ein redlicher Ritter". Tschudis Quellen sind Abschriften von Gefallenenlisten, doch mit diesen ist es so eine Sache, denn in den Abschriften, die zum Beispiel der Zürcher Chronist Heinrich Bullinger verwendet, findet sich kein Winkelriet. Bei Bulliger werden Schwyzer zu Obwaldnern, Obwaldnern zu Nidwaldnern. Sein Luzerner Amtskollege Renwart Cysat mag dem "sectischen" Zürcher nicht glauben und "corrigiert durch catholische Hand". Zuerst wird "Erni Winkelrieth" ein Obwaldner, später taucht der Held bei den Nidwaldnern, wo er ja längst hingehörte, als "Arnold von Winkelried" auf. Es fiel offensichtlich schwer, den gefeierten Helden in die Gefallenenlisten unterzubringen. Aber was sein muss, muss sein!
Jetzt, wo der Held einen Namen hat, ist er brauchbar geworden, kann also an den Schlachtjahrzeiten der Luzerner gefeiert werden. Der Sempacher Leutpriester Heinrich Ulrich schreibt 1577 eine Schlachtbeschreibung auf lateinisch, diese wird vom Surseer Pfarrherr im Auftrag des Grossen Rates von Luzern in Lateinisch und Deutsch auf Pergament geschrieben. Dieser Schlachtbeschrieb wird Jahr für Jahr an der Schlachtfeier vorgelesen. Und wieder hat der Held einen anderen Namen. Der "Erni Winckelrieth von Unterwalden" soll's diesmal gewesen sein. Bereits vor Schlachtbeginn empfiehlt der Erni Winckelrieth "sin wib ond kind" den Mitstreitern, doch im Schlachtgewühl vergisst er "seine zuosag nicht und luff mit gwalt in die spiess".
In den folgenden 150 Jahren schreiben die Winkelried-Schreiber einander ab, wie es unter Geschichtsschreibern seit alters her so Brauch ist. (Auch dieser Text wäre ohne die sammelwütige Vorarbeit von Beat Suter nicht möglich gewesen: Arnold Winkelried. Der Heros von Sempach. Stans 1977). Erst die aufgeklärten Schweizer des 18. Jahrhunderts erfinden neue Details. So zum Beispiel Jakob Lauffer, Professor für Eloquenz (Redekunst, Beredsamkeit) und Geschichte an der Akademie von Bern. Er verfasst für Winkelried eine neue Abschiedsrede. Er sei entschlossen, so verkündet dieser Winkelried gemäss den trüglichen Aufzeichnungen des Berner Professors, seinen "lieben Brüdern", "in einen gewissen Tod zu gehen, um euch einen gewissen Sieg in die Hände zu spielen". Spricht dann von Blut, Vaterland, Freiheit und Tod und endet nach der Anempfehlung von Frau und Kind mit der Aufforderung, seiner immer zu gedenken, "der sein Blut so willig für das Vaterland versprützet".
Da wollen auch nicht so aufgeklärte Pfärrer nicht zurückstehen. 1783 schreibt der Zürcher Theologe und spätere Pfarrer Johann Heinrich Wyss: Gott, der "Erhörer des frommen Gebets und Retter aus aller Noth", habe den Heldenmut des Arnold von Winkelried erweckt, "heldenmässig ohne Schmerz den schmerzvollsten Tod" zu sterben, so den Winkelried zum "Retter seines Volkdes und der Freyheit seines Vaterlandes" gemacht. Winkelried als ein von Gott ferngesteuerter Held, und damit ist für Wyss die Heldenwelt wieder in Gottes-Ordnung.
Nun, nach bald 400 Jahren Arbeit, wird das Winkelried-Bild fertig, Johannes von Müller, der "Geschichtsschreiber Winkelrieds", dies sein Eigenlob, schafft den Abschluss. Er schreibt so anschaulich, als wäre er an der Schlacht an vorderster Front dabei gewesen. Und beim Geschichtenschreiben passiert ihm das, was anderen Geschichtenerzählern auch geschieht, da ein bisschen weglassen, da eine neue schöne Wendung einbauen, wie es gerade gefällt. In der ersten Version 1780 erschienen, heisst der Heldentäter Arnold von Winkelried, ist Ritter "aus einem alten heldenmüthigen Unterwaldner Geschlecht", in der zweiten, sechs Jahre später genau zu 400-Jahr-Feier herausgebracht, heisst der edle Ritter "Arnold Strutthan von Winkelried, Ritter", wobei ‚Strutthan' der Familienname sein soll. Der Name ändert, es ändert auch die körperliche Erscheinung, zuerst ist er "sehr gross und sehr beleibt", also ein fetter Schrank von einem Mann, das zweite Mal ist er "sehr gross und sehr stark". Muss zwischen der ersten und zweiten Version viel trainiert haben. In der zweiten Version fallen Winkelried zum ersten Mal die Abschiedsworte ein, die in Zukunft zu ihm gehören wie eine Bratwurst zum Schützenfest. "Ich will euch eine Gasse machen". Rechtzeitig zur 400-Jahr-Feier - die zwar nicht gross gefeiert wurde, da die bald zum Abtreten gezwungenen Patrizier keine grosse Lust verspürten -, hat der aufmerksame Zuhörer Johannes von Müller auch diesen letzten Satz Winkelrieds aufgeschnappt.
In den vergangenen 200 Jahren hat man den Winkelried zu allerlei gebrauchen können, wär ja auch schade, wenn nicht, da man so lange an ihm gearbeitet hat. Greifen wir zwei Beispiele aus dem unübersehbaren Angebot.
Es war 1893. Der Landammann von Nidwalden, Robert Durrer, im Volksmund der "schöne Robert" genannt, wollte den häufigen Nachfragen von Touristen nachkommen, die ein Winkelried-Relique sehen wollten. Der "schöne Robert" opferte sich, liess ein Panzerhemd anfertigen, es auf dem Rathaus als "Winkelrieds" Panzerhemd aufstellen, dann ins Historische Museum bringen. Die Touristen, die Gaffer kommen, staunen, gut erhalten das Hemd, nicht mal Löcher, wie sind die Spiesse in den Winkelried Arnold gedrungen? Eines Morgens hat das Panzerhemd Löcher, Löcher … Winkelried muss ausgehen haben wie ein ausblutender Emmentaler. Der "schöne Robert" hat auch einen Sohn, einen Studierten, dem gefällt dieser Firlefanz nicht. Eines Nachts holt er das Panzerhemd aus dem Museum und vergräbt es in seinem Garten. Ein paar Vorstandsmitglieder des Historischen Vereins machen die Faust im Sack und als einmal des Landammanns Sohn aus den Länderen geht, nehmen sie die Faust aus dem Sack, einen Spaten in die Hand und graben das Hemdchen wieder aus. Den Rost abkratzend, doch die Patina bleibt, das Hemd sieht echter aus als zuvor. Der Landammanns-Sohn gibt sich nicht geschlagen, erobert das Hemdchen zurück und versenkt es für immer.
Soo viele Historiker schreiben Bücher, Broschüren, Pamphlete über die Frage, ob er vielleicht doch gelebt habe, der Winkelried, dabei ist die Lösung einfach, genial einfach. Man nehme viermetrige Bohnenstangen, zweieinhalbmetrige Holzstangen und eine Bubenschulklasse. Und fertig ist der Winkelried-Beweis. Der Sempacher Lehrer Fritz Steger hat ihn vor 25 Jahren erbracht. Einer Hälfte der Buben gebe man die viermetrigen, der anderen die zweieinhalbmetriegen Holzlatten. Stelle die mit den viermetrigen Stangen auf im Igel, Gevierthaufen oder in einer breiten Front, drei bis vier Glieder hintereinander. Die Buben - Meitschis haben in dieser Lehrer-Buben-Militär-Welt nichts zu suchen - mit den kürzeren Waffen haben keinen Stich. Einer musste sich opfern damals. Die Geschichte ist einfach und Winkelried ihr Opfer.
Es ist ja egal, ob der Winkelried gelebt hat. So sagt es Karl Kennel, seines Zeichens Präsident der Jubiläumsstiftung. Bedeutend sei, dass sich einer für das Gemeinwohl eingesetzt habe. Also nicht gelebt, doch viel geleistet hat. Immerhin besser, als gelebt und nichts geleistet zu haben.
Zum Schluss sei uns noch eine persönliche Anmerkung erlaubt. Es seien schlechte Zeiten, hört man allethalben, alles werde in den Schmutz gezogen, destruktive Elemente überall, Gott sei tot, und jetzt gehe es dem Winkelried an den Kragen. Es seien schlechte Zeiten! Und gerade deshalb sagen wir: Der Winkelried hat zwar nicht gelebt, aber gestorben ist er noch nicht. Um schonendes Anhalten wird gebeten, mit sofortiger Meldung an die nächste Jubiläumsstiftung.
Beilage der Luzerner Neuesten Nachrichten LNN, 3. Juli 1986: "600 Jahre Schlacht bei Sempach".