Dominik Lusser, Sprecher der Stiftung Zukunft-CH, kritisiert den Papst, nachdem dieser erklärt hatte: "Ich glaube nicht, dass es heute eine Furcht vor dem Islam als solchen gibt, aber vor dem IS und dessen Eroberungskrieg." Lusser behauptet: "Dem Islam eine innere Affinität zu Gewalt und Intoleranz" abzusprechen bedeute auch, "radikal mit der Absicht seines Gründers zu brechen: Wenn Christen im Namen Gottes Gewalt verüben, dann ist das ein Widerspruch zum Evangelium. Wenn hingegen Muslime im Namen Allahs töten, kann niemand behaupten, sie hätten den Koran falsch verstanden. Darum ist ein Vergleich des islamischen Eroberungsdrangs mit der Aussendung der Jünger Jesu auch nicht dienlich." Lusser wirft dem Papst dann noch vor, er begünstige "die Verbreitung des sozialistischen Multikulti-Pseudo-Evangeliums unter Christen." Es sei schwer nachvollziehbar, wie der Papst "sich beim Thema Islam einfach der politischen Korrektheit zu beugen" scheine die Europa in den Abgrund treibe.