Zürich2. Mai 2016
Der Kantonsrat lehnt eine parlamentarische Initiative der christlich-fundamentalistischen EDU ab, die Verhüllungen im öffentlichen Raum generell als Straftat ahnden wollte. Der Parteisprecher meinte: Für "vermummte Chaoten" dürfe es keine Toleranz geben, auch nicht für verschleierte Musliminnen. Die NZZ berichtet: "Im Kantonsrat stiess das Ansinnen der EDU aber auf wenig Anklang. Am häufigsten zu hören war zum einen der Einwand, dass es der EDU weniger um eine effektivere Handhabe gegen vermummte Straftäter gehe als um eine Breitseite gegen verschleierte Musliminnen und den Islam insgesamt." Unterstützung erhielt der EDU-Vorstoss durch einen Teil der SVP-Fraktion, wie auch durch einen CVPler.