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Zürich29. Oktober 2014

Die NZZ berichtet über eine Verhandlung am Bezirksgericht Zürich, angeklagt ein heute 24jähriger Rechtsextremist. Sie macht damit deutlich, dass die Zürcher Stadtpolizei auch gravierende rassistische Angriffe nicht publik macht. Der Rechtsextremist war Mitte Mai 2013 mit Kollegen unterwegs. Sie begegneten in der Nähe des Landesmuseums einem Mann schwarzer Hautfarbe. Der Rechtsextremist beschimpft und beleidigt sein Opfer zuerst rassistisch, auch zeigt er den Hitlergruss, dann zieht er ein Messer und rennt dem Afrikaner mit gezückter Waffe nach. Passanten alarmieren die Polizei, die verhaftet den Angreifer zusammen mit seinen Kumpanen. Zwei Monate später bedroht der Angreifer noch einen Polizisten und dessen Familie. Das Gericht verurteilt den einschlägig vorbestraften Täter wegen Rassendiskrminierung und Drohung zu zwölf Monaten Gefängnis, aufgesschoben zugunsten einer ambulaten Behandlung.