Zürich6. Juli 2011
Patrik Ettinger und Kurt Imhof vom Forschungsbereich Öffentichkeit und Gesellschaft (fög) der Universität Zürich veröffentlichen die Ergebnisse einer Nationalfonds-Studie zur Wahrnehmung der Muslime in der Schweiz. Die Studie zeige, so die beiden Verfasser, "anhand der öffentlichen Kommunikation auf, wie die Muslime in der Schweiz, die bis zum Ende des Kalten Krieges kein Thema politischer Auseinandersetzungen bildeten, im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrhunderts als Minderheit 'geschaffen' und problematisiert wurden." Die Muslimfeindschaft geschürt hat vor allem die SVP. Sie betonnte in Inseraten und Plakaten neben der ethnischen immer mehr die religiöse Herkunft muslimischer Migranten.