Die NZZ am Sonntag berichtet, dass das Untersuchungsrichteramt Bern-Mittelland den islamfeindlichen Israeli Avi Lipkin wegen Rassendiskriminierung und Störung der Glaubens- und Kultusfreiheit zu einer Busse von 300 Franken und zu einer bedingten Geldstrafe von 20 Tagessätzen à 50 Franken verurteilte. Der zuständige Staatsanwalt begründet das Urteil, das bereits im Sommer 2010 ergangen ist: «Avi Lipkin hatte in Wichtrach mehrere Äusserungen gegen den Islam gemacht, die ich als rassendiskriminierend einstufte. Man kann sagen, dass seine Rede Äusserungen enthielt, die auf eine Verteufelung des Islams hinausliefen.» Anlass für das Verfahren war ein Vortrag, der von Vereinigung «Pro Israel» organisiert worden war, als Teil der Kampagne für das Minarettverbot. (Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.)