Tuttwil TG/Solothurn16. Juli 2002
Am Dienstag dieser Woche kündigte der 31jährige Medienunternehmer Christian Riesen, Solothurn an, er habe eine "Gruppe" zur Rettung von Kesslers Initiative gegründet. Das ehemalige Berner JSVP-Vorstandsmitglied Christian Riesen hat bereits Erfahrung mit einer gescheiterten Volksinitiative. Im Frühling 1997 wollte er - zusammen mit einem Mitstreiter - ein eidgenössisches Volksbegehren für die Wiedereinführung der "Todestrafe für Mörder" lancieren. Angesichts des massiven öffentlichen Widerstandes - auch aus den Reihen der SVP - scheiterte das Vorhaben noch vor Beginn der Unterschriftensammlung. Auch damals hatte Riesen behauptet, die notwendigen Unterschriften locker beschaffen zu können.