Das St. Galler Tagblatt berichtet über den zweiten Wahlgang der Steckborner Stadtpräsidentenwahl und über den parteilosen Kandidaten Markus Kuhn, Oberstufenlehrer, engagiert in der pietistischen Chrischona-Gemeinde. Kuhn habe schon mehrmals islamophobe und homosexuellenfeindliche Beiträge verbreitet. So überschrieb er ein christlich missonarisches Video "Islamophobie? Ein Wort an muslimische Einwanderer": "Wieso lassen wir uns in Europa überrennen von einer anderen Kultur und Religion?". Kuhn behauptet, Schweizer würden ihre Kultur zu wenig vertreten und fordert "Wir müssen wieder Stellung nehmen zu unserer Kultur, unseren Werten und unserer Religion". Auch krisitiert Kuhn, "lern- und arbeitsfaule Menschen durchzufüttern, die womöglich dann noch ihre Kultur und Religion implementieren". Und weiter: "Wir lassen jeden hier sich breitmachen und wundern uns dann, warum plötzlich so viele Andersgläubige unsere Politik machen und unsere Ämter besetzen". (Der Beitrag wird später gelöscht.) Markus Kuhn wird nicht gewählt.