Aktivisten der Partei National Orientierter Schweizer PNOS hängen Transparente mit der Aufschrift ""Sie kommen! Flüchtlingsflut stoppen - JETZT!" sowohl an die Klostermauer in St. Urban wie auch an die Tellkapelle am Vierwaldstättersee. In einem Bericht behauptet die Partei: Genauso wie heute sei "auch zu Schillers Zeit die Freiheit der Völker bedroht" gewesen. 1798 seien französische Truppen in die Schweiz eingefallen, "angeblich als Befreier, um eine "Helvetische Republik" zu gründen", in Wahrheit seien sie "als Besatzer" gekommen, "die plünderten, raubten und vergewaltigten." Und heute würde die Schweiz "von Fremden überrannt, unsere sozialen Einrichtungen ausgenutzt und unsere Frauen vergewaltigt". Und Schillers Worte seien aktueller denn je, er habe zum "Widerstand" aufgerufen. Und die PNOS Seeland befestigt das gleiche Transparent neben der Zugstrecke Biel-Solothurn. In einem Kurzbericht schreibt die PNOS von "Transparenten gegen die Masseninvasion fremder Völker". Die Partei fordert "die sofortige Grenzschliessung" und Kontrollen an der Schweizer Grenze, insgesamt einen "sofortigen Aufnahmestopp von Asylbewerbern und die schrittweise Rückführung von kulturfremden und nicht verfolgten Ausländern". Oder verständlicher ausgedrückt: Die Partei will die Ausweisung oder Zwangsausschaffung aller Menschen afrikanischer oder asiatischer Herkunft. In den darauffolgenden Tagen hängen PNOS-ler ihrTransparent noch an anderen Orten kurzzeitig für eine Fotoaufnahme, so beispielsweise auch in Liestal.