Zwei Männer schwarzer Hautfarbe - einer mit Schweizer Staatsangehörigkeit, einer mit Schweizer Wohnsitz - sind auf dem Heimweg von einem Spiel der Fussball-WM. An der Grenze seien sie, so berichtet Tage später einer der Männer dem "Blick", von Grenzbeamten in barschem Ton angewiesen worden, ihre Pässe zu zeigen. "Als ich guten Tag sagte, meinte der Beamte, er grüsse, wen er wolle. Obowhl wir ihm darauf die Ausweise gaben, mussten wir im Bahnhof St. Margarethen aussteigen." Auf dem Perron habe dann einer der Beamten gesagt: "Ihr seid Arschlöcher und gehört nicht in die Schweiz". Der Schweizer Staatsangehörige macht den Grenzbeamten auf seinen Schweizer Identitätskarte aufmerksam, daraufhin erwidert der Beamte, dass er deswegen trotzdem noch kein Schweizer sei. Und als er den Ausweis zurück erhalten habe, sei ihm der Beamte noch kräftig auf den Fuss gestanden. Andreas Hitz, Kommandant des Grenzwachtkorps II, bestreitet die Vorwürfe. Man habe die beiden Männer aus dem Zug genommen, weil sie ihre Pässe nicht zeigen wollten. Der Schweizer Staatsangehörige habe von den Beamten verlangt, Französisch mit ihnen zu sprechen und gesagt, dass die afrikanische Polizei viel anständiger sei, worauf ein Beamter erwidert habe, er solle doch zu seinen Elefanten zurückgehen.