Zurück

Sitten13. Juni 2015

Rund 5000 Männer und Frauen beteiligen sich am Pride Day, um für die Rechte von Schwulen und Lesen zu demonstrieren. Rund 3000 Personen beobachten den Umzug. Im Vorfeld hatte ean-Marie Lovey, Bischofs von Sitten, sich gegen den Anlass ausgesprochen: Homosexualität sei "heilbar" und eine "Schwäche der Natur". Später relativierte er die Aussagen und behauptete, es sei ein "Fehltritt in der Kommunikation". Die rechtskatholische Piusbruderschaft hatte zu einer Gegendemonstration aufgerufen, sie findet jedoch nicht statt. Einige Aktivisten der rechtsextremen Gruppe "Résistance Helvétique" befestigen an einer Brücke ein Transparent "Ein Vater, eine Mutter, eine Familie". (Ein Foto zeigt sechs junge Männer während der Aktion.) Die Polizei meldet, sie habe kurzzeitig rund ein Dutzend Skinheads angehalten, doch bald wieder freigelassen.