Zurück

Sitten10. April 2016

Die rechtsextreme Gruppe Résistance Helvétique veranstaltet im Pfarrsaal Saint-Guérin einen Vortrag mit dem Survivalisten Piero San Giorgio. Thema: "Überleben in den kommenden Zeiten" (Survivre aux temps qui viennent). Gemäss einen kurzen Veranstaltungsbericht sollen 120 Personen anwesend gewesen sein. Ein Foto zeigt einen gut gefüllten Saal. Im Vorfeld befragte Radio Rhone FM den Informations- und Präventionsverantwortlichen bei der Walliser Kantonspolizei Jean-Marie Bornet. Dieser erklärte. die Polizei betrachte Résistance Helvétique als "nationalistische Bewegung", die aber auch Leute anziehen könne, die rechtsextemen "Ideen nahe" ständen Er fügt dann noch an, dass aussschliesslich Gruppen, die Gewalttaten begangen hätten, als rechtsextrem eingestuft würden. Gemäss dem Bericht der Tageszeitung "Le Nouvelliste" seien auch Familien mit Kindern anwesend gwesen. Auch habe der Redner Fotos von Hinrichtungen und nackten Leichen gezeigt. Unter den Anwesenden seien auch einiger ihrer Mitglieder gewesen, berichtet einige Tage später die PNOS Seeland. Der Vortrag habe bestätigt, dass immer mehr Leute dem "System" misstrauen würden und ihre persönliche Zukunft lieber in die eigene Hand nehmen wollten, "als auf einen Staat zu trauen, dem man nicht trauen" könne.