Ein Reporter der Wochenzeitung WOZ besucht Sarnen und erkundigt sich dort über die Ansichten zur SVP-Ausschaffungsinitiative. Er protokolliert. "'De Güsel mues use', sagt eine Frau wie aus der Pistole geschossen auf die Frage, was sie von der Ausschaffungsinitiative halte. Sie wohne in Bitzighofen, da habe es viele von denen. Von welchen? 'Usländer, wo immer nur ä tummi Schnorre händ. Und dänn zahle mer au no für die. De tunim Schwiizer hebt doch immer de Geldseckel uf! Jetz isch gnueg!' Wieso sie denn nicht auf die Banker wütend sei, die die Schweizer Wirtschaft beinahe in den Abgrund geritten hätten. 'Für die zahl i jo nöd', sagt die Bewohnerin einer der radikalsten Steueroasen der Schweiz. Eine ältere Dame mischt sich ein und sagt mit deutschem Akzent: 'Muesch luege,der junge Mann muess mal no under de Islamischte lebe.' Dann stapfen sie zum Stand,wo es Käseschnitten gibt."