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Rohr AG29. April 2002

Der "Tages-Anzeiger" berichtet über das Schicksal einer pakistanischen Asylbewerberfamilie, die seit acht Jahren in einem Container leben muss. Eine Küche, eine Nasszelle und zwei schmale Zimmer. Als verschiedene Personen und Institutionen die Familie im Herbst 2000 bei der Suche nach einer geeigneteren Wohnung unterstützen, wirft der Gemeinderat den Eltern vor, zwei der Kinder "unter Kenntnis der akutellen Wohnsituation" gezeugt zu haben. Weiter schreibt der "Tages-Anzeiger": Übergriffe und Belästigungen "hat es in letzten Jahren viele gegeben: Jugendliche warfen Steine gegen den Container, Fenster gingen in die Brüche und Rolläden wurden beschädigt. Am 1. August 2001 knallte eine Rakete gezielt in den Container, und X. wurde einmal vor der Behausung mit Plastikschrot aus einer Soft-Air-Waffe angeschossen. Auch wen die Polizei bei ihren Patrouillen regelmässig in der Nähe vorbeikommt: Nächtliches Grölen und Johlen ist häufig und eines Morgens fand die Familie gar menschliche Exkremente vor der Haustür."