In der Nacht kleben Unbekannte an vielen Stellen in den beiden Orten Kleinpakate der Partei National Orientierter Schweizer PNOS mit dem Text: "Unsere Heimat. Unsere Werte. Flüchtlinge nicht willkommen." Die Stadt erstattet Anzeige wegen unerlaubten Plakatierens. Das "PNOS Infoportal Ostschweiz" lobt Tage später die "Arbeit der verantwortlichen Aktivisten". Auch geht das Portal davon aus, "dass in Zukunft noch mehr solche Aktionen stattfinden" würden. Die PNOS beklagt, dass "unsere Gesellschaften durch die massenhafte Flutung mit kulturfremden Völkern irreparabel zerstört" werde. Auch behauptet sie, "der Grossteil dieser Asylanten" sei "schlichtweg nicht integrierbar". Das "PNOS Infoportal Ostschweiz" ist seit den Weihnachtstagen 2015 online. In seinem ersten Beitrag berichtet das Portal über die Gründung einer PNOS-Sektion: ein Foto zeigt neun junge Menschen, grossmehrheitlich Männer. Gemäss eigenen Angaben auf Facebook ist der Weinfelder Robin K. "Sektionschef". Vorher war der 20jährige - gemäss der Zeitung "20 Minuten" - Mitglied der Jungen SVP.