Zurück

Rütli UR und Brunnen SZ1. August 2005

Rund 700 bis 800 Naziskinds und weitere Rechtsextremisten stören die Erst-August-Ansprache von Bundespräsident Samuel Schmid, vor allem wenn der SVP-Bundesrat Begriffe wie «Integration», «Ausländer», «Demokratie» oder «Religionsvielfalt» verwendet. Schmid forderte auch, jeder Form von «extremistischen und totalitären Bestrebungen und jeder Form von Rassismus und Antisemitismus entgegenzutreten» und ernet ein gellendes Pfeifkonzert. Auch skandieren die Rechtsextremisten Parolen wie «Die Schweiz den Schweizern» und «Hier marschiert der nationale Widerstand». Nach der Rütlifeier marschieren die Rechtsextremisten ausländerfeindliche Parolen skandierend durch die Strassen von Brunnen. Die Polizei schreitet nicht ein, obwohl der Schwyzer Regierungsrat im Vorfeld und nach dem Verbot einer antifaschistischen Kundgebung erklärte hatte, dass jede Demonstration strikte unterbunden werde.