Zurück

Rütli UR3. August 2008

Üeber 300 Rechtsextremisten treffen sich auf dem Rütli zu einer eigenen "Nationalfeier", nachdem ihr jährlicher 1.-August-Aufmarsch durch ein Ticketsystem verunmöglicht worden ist. Sie folgten einem Aufruf der Partei National Orientierter Schweizer PNOS und setzten sich über die von der Rütlikommission der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft SGG erlassenen "Hausordnung", die politische Anlässe auf dem Rütli ausdrücklich ausschliesst. Wie im vergangenen Jahr war die SGG-Rütlikommission allerdings weder willens noch fähig gegen den Vorstoss ihrer eigenen Regeln vorzugehen. Wie im vergangenen Jahr hielt der Westschweizer Philippe Brennentuhl, vorbestraft wegen Leugnung des Holocausts, die französischsprachige Ansprache. Er endete mit auf einem Appell für die Abschaffung der Rassismus-Strafnorm. Markus Martig, Vorsitzender der PNOS-Sektion Emmental, kritisierte die "Unterwerfung der Schweizer Politik unter die Interessen der Wirtschaft und des Internationalismus".