In einem Brief an Christoph Blocher, Vorsteher des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartementes, fordert die Junge SVP des Kantons Luzern das "schweizweite Verbot des Korans", da - so die Partei in ihrer Medienmitteilung - dieser "diverse Aufrufe zu Krieg und Gewalt gegen Andersgläubige und Gewalt" beinhalte. Dies sei mit "unserer Kultur nich kompatibel" und es liege "an uns die abendländischem Werte zu verteidigen". Im Brief fordert die Jugendpartei "Zensur aller zur Gewalt, Hass und Unterdrückung aufrufenden Stellen im Koran", und falls dies nicht möglich sei, müsse der Koran "auf den Index verbotener Schriften" kommen. Weiter fordert die Junge SVP, eine "effektive Überwachung aller moslemischer Einrichtungen". Unterschrieben sind die beiden Texte von Pirmin Müller, der seit Jahren zu den eifrigen islamfeindlichen Agitatoren zählt.