Rund 60 Rechtsextremisten ziehen in einem Fackelzug zum Schlachtdenkmal und hören dort zwei Reden von Blood & Honour-Mitgliedern. Dies berichtet später die Nationale Aktionsfront NAF in einem "Kurzbericht". Die beiden Ansprachen seien "ganz im Zeichen des gegenwärtigen Flüchtlingsansturms und der Ereignisse der vergangenen Woche in Paris" gestanden. Der erste Redner habe die "Opferbereitschaft nationaler Aktivisten" betont: "Nicht der Theoretiker mit seinen ellenlangen und trockenen Monologe sondern der aktive Nationale der das Machbare, Reale anpackt und umsetzt, ist das Mass aller Dinge". Der zweite Redner habe das "vorherrschende Meinungsdiktat" beklagt und festgestellt, dass "die Saat des allgegenwärtigen Terrors dereinst auch hier aufgehen könnte und dass die Ursachen in der eigenen westlichen Hemisphäre - den grossen Meltings Points - zu suchen" seien. Auch die Nationalen hätten sich "in wohl nicht allzu ferner Zukunft diesem Kampf zu stellen".