Rund 20 Naziskins, bereits ausgerüstet mit Steinen und Stöcken, provozieren und attackieren dann türkische Besucher des Oktoberfestes. Bereits vorher war es im Festzelt zu Tätlichkeiten zwischen den beiden Gruppen gekommen. Erst ein Grossaufgebot der Polizei kann die Kämpfe beenden. Die Rechtsextremisten schlagen rund zehn Türken spitalreif, ein Polizei erleidet durch einen Steinwurf eine schwere Verletzung am Schädelknochen. Die Polizei verhaftet zehn Skinheads. Gemass Polizeiangaben stammen die Skins aus Liechtenstein sowie den Kantonen Zürich, Schwyz und St. Gallen. Acht der Angehalteten werden bald wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen, gegen die beiden weiteren Angehaltenen verhängen die Untersuchungsbehörden drei Tage später Untersuchungshaft. Einer der beiden Untersuchungshäftlinge ist Musiker der rechtsextremen Band "Amok".