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Luzern16. Juli 2016

Quatorze Juillet spätabends. Nizza, Promenade des Anglais, das Feuerwerk verglühte nach einem letzten Knall. Ein grosser weisser Lastwagen setzt sich in Bewegung und rast dann über die belebte Strasse. Der Fahrer tötet über 80 Kinder, Frauen und Männer und verletzt noch viele Menschen mehr, Dutzende davon lebensgefährlich. Polizisten erschiessen den Massenmörder. In der „Neue Luzerner Zeitung“ NLZ behauptet Chefredaktor Jérôme Martinu zwei Tage später, allein mit der Tatsache, dass der Täter Muslim sei, würden „er und alle weiteren Attentäter und Terrorgehilfen uns ‚Andersgläubigen' eine perfide Falle (stellen): Diese wahnsinnigen Menschenverachter wollen uns dazu verleiten, alle Muslime in den gleichen Topf zu werfen.“ Martinu macht damit die bekannte Täter-Opfer-Umkehr und die MuslimInnen verantwortlich für die weitverbreitete Muslimfeindschaft.