Pegida-Schweiz-Gründer Ignaz Bearth ist wieder einmal in Deutschland unterwegs. In Leipzig, bei der Kundgebung des Leipzigers Arm von Pegida, schreit er vor rund 3000 Personen minutenlang ins Mikrofon. Er animiert zu Sprechchören "Abschieben! Abschieben!" und "Widerstand! Widerstand" und "Wir sind das Volk" und zum Schluss "Putin! Putin!". Er behauptet, dass er zur Arbeit müsse, "um Europa und die roten Ratten durchzufüttern". Er beklagt, Deutschland und Europa hätten sich "genug gefallen gelassen". Es sei Zeit "aufzustehen", und das "Regime" werde die Bewegung nicht stoppen können. Und er verkündet: "Wir werden euch vom Thron jagen". Am Schluss seiner Ansprache gibt er noch den Weltpolitiker und fordert: "Frieden mit Russland". Als Bündnis gegen die USA will er die "Kombination von deutschem Kapital und deutscher Technologie mit russischen Rohstoffen und Arbeitskraft". Bearth, ehemaliges Mitglied der rechtsextremen Partei National Orientierter Schweizer PNOS, erntet lebhaften Applaus. Bearth tut erste kritische Medienberichte zu seinem Auftritt unverzüglich als "Lügenpresse" ab. Und die Erwähnung seiner "roten Ratten"-Aussage kommentiert er auf Facebook: "Ja was sind diese linksradikalen Terroristen dann????"