Leipzig1. Mai 2004
Vergeblich nach Leipzig reist der Schweizer Holocaust-Leugner Bernhard Schaub, wo er an der 1. Mai-Kundgebung von rechtsextremistischen Freien Kameradschaften als Redner auftreten will. Als Schaub, auch Mitbegründer der Nationalen Ausserparlamentarischen Opposition (Napo), in Leipzig eintrifft, eröffnen ihm die deutschen Behörden eine ausländerrechtliche Verfügung, wonach er weder an der Demonstration sprechen, noch in der Stadt sich weiterhin aufhalten und politisch betätigen dürfe. Schaub, in rechtsextremistischen Kreisen ein beliebter Vortragsredner, will nun den Entscheid gerichtlich anfechten, vor allem auch um bei zukünftigen Auftritten nicht wieder vergebens herumreisen zu müssen.