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Langenthal BE & Sitten14. Juni 2016

War ja voraussehbar, der Partei National Orientierter Schweizer PNOS missfällt die Zusammensetzung von Fussball-Nationalmannschaften, nicht nur der Schweizer Nati. Bei der Fussball-EM in Frankreich spiele, so behauptet die rechtsextreme Partei auf ihrer Homepage, kaum "noch eine kulturell geschlossene Truppe", ausser im Osten: "etwa Russland, Slowakei oder auch Rumänien verkörpern mehrheitlich eine geschlossene ethnische Einheit". Frankreich hingegen trete "mehrheitlich mit Schwarzafrikanern" an. Und die Schweiz, auch sie sei "der Überfremdung zum Opfer gefallen." Bis auf zwei-drei Spieler "keine Eidgenossen". Die PNOS behauptet dann, dass "die Identifikation" mit der Nationalelf schwinde, denn: "Der Schweizer" wolle "aufopfernde Eidgenossen" und nicht "ein Machogehabe von irgendwelchen fremden Kulturbereicherer".
Auch die Westschweizer Gruppe "Résistance Helvétique" beklagt, die teilnehmenden Mannschaften seien "der schlagende Beweis, was in Europa geschehe: sie (die Mannschaften) seien nicht mehr national und hätten keine Identität." ("Ces équipes sont la parfaite illustration de ce qui se passe en Europe, elles n'ont plus rien de national, plus d'identité.") Die Guppe behauptet dann noch, die Schweizer seien bald in der Minderheit und fordert eine strenge Begrenzung der Immigration und eine geburtenfördernde Politik zugunsten Schweizer Paaren und Familien. " S'opposer à notre disparition est une question de survie. Pour cela il est impératif de limiter drastiquement l'immigration, mais surtout, surtout, de mettre en place une politique de natalité en faveur des couples et des familles suisses.")