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Langenthal15. April 2011

Eine unbekannte Anzahl von Personen besucht die Generalversammlung der PNOS Schweiz. Die Partei beschliesst die Teilnahme an den Nationalratswahlen im Kanton Bern und verabschiedet ein überarbeitetes Parteiprogramm. In einem Vorwort behauptet Parteipräsident Dominique Lüthard, die Schweiz sei kein "von Anfang an biologisch gewachsenes Volk". Die Partei lehnt grundsätzlich die Menschenrechte ab, da sie "universalistisch" seien, die "Existenz von Völkern und Kulturen" negieren würden und "Ausdruck eines widernatürlichen Menschheitsbegriffes" seien. Die PNOS will weiterhin diskriminierende Bestimmungen einführen, so ein generelles Importverbot für Schächtfleisch oder die grundsätzliche Unmöglichkeit der Einbürgerung für "kulturfremde Ausländer" (Bürgerrecht "nur in Ausnahmesituationen"). Sie fordert die Abschaffung der Rassismus-Strafnorm und die Kündigung des UNO-Übereinkommens zur Beseitigung der Rassendiskriminierung. Die Partei verlangt weiter auch die Wiedereinführung der Todesstrafe.