Mit grossem Aufwand führen Polizisten in Deutschland, den Niederlanden und in der Schweiz Razzien gegen fünd Männer durch, die sie der Gründung eines rechtsextremen «Werwolf-Kommandos» verdächtigen. Ziel der rechtsextremistischen Vereinigung soll es gewesen sein, das «politische System der Bundesrepublik Deutschland zu beseitigen», so die deutsche Bundesanwaltschaft. Es bestehe der Verdacht, dass die Beschuldigten zu diesem Zweck terroristische Gewalttaten verüben wollten. Unter den Verdächtigten ist auch Sebastien N., der nach Schüssen gegen einen (ehemaligen) Gesinnungskameraden bereits in Untersuchungshaft sitzt.
Nachtrag: Wie sich später herausstellt, beruhte der Verdacht einzig auf die Aussagen einer ehemaligen Freundin des Schweizer Naziskins.