Die Glarner Untersuchungsbehörden geben bekannt, dass sie 18 Rechtsextremisten als Tatbeteiligte eines Überfalles auf eine Juso-Kundgebung gegen Rassismus (23. Juni 2007) ermitteln konnte. Zehn erhalten Geldstrafen von bis zu 180 Tagessätzen, sechs werden sich vor Gericht verantworten müssen. Die Untersuchungen gegen zwei weitere Männern werden mangels nachweisbarer Straftat eingestellt. Die Rechtsextremisten sind zwischen 17 und 28 Jahre alt, einer stammt aus dem Kanton Glarus, die anderen aus den Kantonen Schwyz, Zürich, St.Gallen, Aargau und Schaffhausen. Bei den Hausdurchsuchungen findet die Polizei Waffen, Munition, Baseballschläger und Reizstoffsprays, rechtsextremistische Devotionalien wie Hakenkreuz- und Keltenfahne, sowie Propagandamaterial.