Der Genfer Journalist Frank Brunner berichtet auf seinem Blog (Interet-General.info) über einen Prozess gegen den 68-jährigen Deutschen Holocaust-Leugner Arnold Höfs, der Anfang Juli vom Amtsgericht Spring (bei Hannover) wegen Volksverhetzung zu zehn Monaten Gefängnis unbedingt verurteilt worden war. Höfs hatte eine rund 90-seitige Broschüre vertrieben, in der unter anderem die Totenzahlen von Auschwitz als "Propaganda" bezeichnet und der Zahl der von den Nazis ermordeten Juden infrage gestellt hatte. Höfs ist ein bekannter und vorbestrafter Deutscher Holocaust-Leugner, tätig auch auch im Verein zur Rehabilitierung der wegen des Bestreitens des Holocaust Verfolgten (VRBHV), der mehrere Jahre vom Schweizer Bernhard Schaub präsidiert worden war. Die "Hannoversche Allgemeine" hatte bereits Anfang Juli über Höfs erneute Verurteilung berichtet. Brunner nimmt diese Meldung nun verspätet auf und erklärt in seinem Kommentar, dass die "angeblichen 6 Millionen Juden, die von den Nazis" getötet worden seien, nichts anders als die x-te Version einer alten Fabel seien. Denn bereits um das Jahr 1900 herum, hätten "angebliche Menschenfreunde" von 6 Millionen bedrohten Juden in Russland geschrieben, um bei ihren US-amerikanischen Glaubensbrüdern Spenden sammeln zu können. Brunner fährt fort: Diese individuellen Betrügereien, hätten sich zu einer ausgemachten "Erpressungsindustrie" verwandelt, die nicht nur auf die jüdische Gemeinschaft der Vereinigten Staaten ziele, sondern auch auf die europäischen Staaten, im Speziellen Deutschland. Brunner endet seinen Kommentar mit dem Satz: "Jedes Jahr erfindet der Shoah Business neue Vorwände um noch mehr zu erpressen." Brunner sass im vergangenen Jahr für sieben Wochen in Untersuchungshaft, das erstinstanzliche Gericht verurteilte ihn dann zu einer bedingten Gefängnisstrafe, auch wegen Widerhandlung gegen die Rassismus-Strafnorm. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.