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Dintikon AG25. November 2015

Die Gemeindeversammlung lehnt die Einbürgerung - ohne Diskussion und ohne Begründung - von zehn der elf Einbürgerungswilligen ab, nur ein Einwohner Deutscher Herkunft ist genehm. Die beiden abgelehnten fünfköpfigen Familien sind russischer bzw. mazedonischer Herkunft. Die "Aargauer Zeitung" berichtet ausführlich über die Ablehnung, in den Kommentarspalten feiern Fremdenfeinde den Entscheid. Zum Beispiel: "Bravo! Dintikon wird zum Vorbild für alle Schweizer Gemeinden! Weiter so. Es kann ja wohl nicht sein, dass jeder der nicht bereit ist was dafür zu tun den Schweizer Pass einfach nachgeschmissen bekommt." Oder ein anderer: "Warum erfährt die Öffentlichkeit nie von den Zuständen in unseren Schulen? Kulturfremde stören den Schulbetrieb massiv und drücken das Bildungsniveau hinunter. Deutsche aber sind rasch integriert. Ich unterstütze den Entscheid der Stimmbürger von Dintikon. Bravo!"