Rund zweitausend Personen besuchen eine Konferenz der Anti-Zensur Koalition, angeführt von Yvo Sasek. Unter den geladenen Redner ist die deutsche Nationalsozialistin und Holocaust-Leugnerin Sylvia Stolz. In ihrem Referat behauptet sie, wer vermeiden wolle, ein Nazi genannt zu werden, der müsse "die wesentlichen Themen ausklammern". Die Nationalsozialistin erntet grossen Applaus. Zum Jahreswechsel verbreitet die AZK den Vortrag auf ihrer Homepage. Nach Medienberichten erstattet eine Privatperson Strafanzeige wegen Widerhandlung gegen die Rassismus-Strafnorm. In der Folge wird Sylvia Stolz in Deutschland wegen Volksverhetzung rechtskräftig verurteilt. Im August 2018 spricht das Bezirksgericht Plessur Sasek frei vom Vorwurf der Widerhandlung gegen die Rassismus-Strafnorm.