Die Zeitung "Le Matin Dimanche" berichtet, dass Julien Fonjallaz, Gemeinderatskandidat auf der Liste der Liberalen Partei, auf seiner Homepage einen antisemitischen Eintrag veröffentlichte: "Der Holocaust wird in imperalistischer, ja einigen Fällen sogar in terroristischer Art (im intellektuellen Sinn) gebraucht. Diese Instrumentalisierung hat zum Ziel die Eroberung des kollektiven Gedächtnis in Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg." ("L’Holocauste est utilisé de manière impérialiste et même dans certains cas terroriste (au sens intellectuel). Cette instrumentalisation a pour but de conquérir toute la mémoire collective liée à la Seconde Guerre mondiale.") Als die Partei von den Aussagen erfährt, streicht sie Fonjallaz sofort von der Liste. Auch die Kleinpartei La Droite Liberale, dessen Newsletter Fonjallaz als Chefredaktor betreut, enthebt ihn sofort seines Postens.