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Beromünster LU18. August 2010

"Mit patriotischen Grüssen" versendet Anian Liebrand, Präsident der Jungen SVP des Kantons Luzern, das neue Positionspapier seiner Sektion. In diesen "Eckpfeiler des neuen JSVP-Aktionsprogramms" schreibt die Jungpartei mehrmals im Jargon rechtsextremistischer Exponenten von "kulturfremden Ausländern", die "den nationalen Zusammenhalt" gefährden würden. Und auch: "Die unkontrollierte Zuwanderung kulturfremder Ausländer, insbesondere Muslime" führe "zu Parallelgesellschaften und Ghettobildungen" und beschere dem Land "ein immer grösseres Schlamassel". Andere Forderungen nehmen den Jargon der grobschlächtigen Überfremdungsparteien auf. Die Jungpartei verlangt"einen sofortigen Einwanderungsstopp" und die "Wiedereinführung des Saisonnierstatus", weiter ein "Rückführungsprogramm" für "nicht anpassungswillige Ausländer". Auch will die Luzerner JSVP bereits lange hier lebenden AusländerInnen die politischen Rechte noch länger vorenthalten, in dem sie "ein auf 5 Jahre befristetes Einbürgerungsmoratorium im Kanton Luzern ab 2011" einführen will. Auch will sie Eingebürgerten nicht die vollen Rechte zugestehen und schlägt die "Einbürgerung auf Probe (10-jährige Probezeit)" vor.