Anian Liebrand, Präsident der JSVP des Kantons Luzern, verteidigt den kroatischen Sänger Marko Thompson Perkovic. Perkovic, der beispielsweise bei Konzerten den Gruss der Utascha-Faschisten zeigt und in seinen Lieder ein Utascha-Konzentrationslager verherrlicht, in dem im Zweiten Weltkrieg Zehntausende von Juden, Roma, Serben und gegnerischen Kroaten umgebracht wurden. Nach einigen politischen Vorstössen und Medienberichte hatte das Bundesamt für Polizeiwesen ein Einreisesperre gegen den kroatischen Sänder verhängt. Liebrand sieht darin eine "Hetzjagd gegen alles Patriotische", auch schreibt er von "antipatriotischen Gesinnungswächtern". MIt einer Vorlage ruft er zu Briefen an die Kroatische Botschaft auf: "Als Schweizer Staatsbürger entschuldige ich mich für das unwürdige Verhalten gegenüber Kroatien." Der kroatische Präsident Stipe Mesic seinerseit signalisiert öffentlich Verständnis für die Einreisesperre.