In eine Medienmitteilung verlangt die Eidgenössische Kommision gegen Rasssismus EKR, dass der Respekt gegenüber allen Menschen und die Einhaltung der strafrechtlichen Normen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt unabdingbar sein und die sozialen Netzwerke auf ihre Verantwortung aufmerksam gemacht werden müssten. Sie schreibt weiter: "Seit einiger Zeit erscheinen in den sozialen Medien Aufrufe zu Hass und Gewalt, die diese Strafnorm verletzen. Opfer solcher Aufrufe sind derzeit die Juden, die direkt mit dem Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern in Verbindung gebracht werden. Doch auch andere Bevölkerungsgruppen wie die Muslime oder die Schwarzen, um nur zwei der am meisten betroffenen zu nennen, waren schon solchen Angriffen ausgesetzt." Die EKR übersieht damit, dass der Konflikt zwischen dem israelischen Staat und den Palästinensern in diesem Sommer in den Social Medias auch zu heftigen islamophoben Auslassungen geführt hatte.