Bern7. Juni 2016
Das Beratungsnetz für Rassismus-Opfer veröffentlicht seinen Jahresbericht 2015. Achtzehn Beratungsstellen aus allen Landesteilen der Schweiz erfassten dabei 239 Vorfälle rassistischer Diskriminierung. Die meisten Fälle finden in der Arbeitswelt statt. Die häufigsten Formen der Diskriminierung sind Beschimpfungen, herabwürdigende Behandlungen und Benachteiligungen. Nach der Ausländerfeindlichkeit ist Rassismus gegen Schwarze mit 60 Nennungen das am häufigsten genannte Diskriminierungsmotiv. Danach folgt die Muslimfeindlichkeit, die mit 53 Nennungen im Vergleich zum Vorjahr um 11 Prozent zugenommen hat.