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Basel13. September 2016

Über Facebook fordert der SVP-Grossratskandidat Patric Aeschbach den Linken den Tod. Er schreibt (alles zitiert gemäss Aeschbachs orthografischen Vorschlägen): "In Muslimischen Ländern geht Sexuelle Belästigung und Vergewaltigung bis zum Tod-Eben Sharia, knall hartes Gesetz!!!!! Aber hier im KORRUPTEN Europa ist alles erlaubt und die dummen Einheimischen Linken Terroristen unterstützen das alle noch mit ausreden wie, EINZELFÄLLE usw.!!!!! Zum Glück trifft es auch LINKE!!!!!" Und auch: "Ich weiss nur eins, am Tag des Krieges werden die Linken ihre gerechte Straffe erhalten und für alles bezahlen=Tod/Die Einheimischen Rächer oder Terroristen werden sich um die Linken TÄTERSCHÜTZER, LANDESVERRÄTER kümmern!!!!!!!!!!!!!!!" Und zum Schluss: "Tod oder Peitsche: So strafen islamische Staaten Sex-Täter". Als er heftigen Widerspruch erntet, löscht er den Eintrag. Auf Medienanfrage will sich der SVP-Präsident Sebastian Frehner nicht vom Eintrag distanzieren, er sagt nur: "Wir kommentieren Einzelmeinungen von Parteimitgliedern grundsätzlich nicht".