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Basel2. April 2005

Nach einer Konzeptänderung bei der Betreuung von AsylbewerberInnen opponieren AnwohnerInnen gegen neue BewohnerInnen in der von Asyl Suchenden Familien bewohnten Liegenschaften in der Horburgstrasse. In einer Petition verlangen sie vom Grossen Rat, dass dieser «seine Verantwortung für die Bevölkerung» wahrnehme, und dass «dieses offene Wohnheim für schwere Fälle nicht entsteht, bzw. wieder aufgehoben wird». Denn «diese Art Klientel» müsse «bis zu ihrer Ausschaffung zum Schutz der Gesellschaft von dieser fern gehalten werden», am besten im früheren Gefängnis Schällemätteli. Aktivist des Anwohnerkomitees ist Abdul R. Furrer, einst Mitglied und Parlamentarier der SVP und auch der Schweizer Demokraten.