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Basel19. September 2002

Die WochenZeitung berichtet: "Einst sass er als neonazistischer Parlamentarier für die Nationale Aktion und später für seine "Volks-Aktion gegen zuviele Ausländer und Asylanten" im baselstädtischen Grossen Rat, später beantragte er vergeblich "politisches Asyl" in der Bundesrepublik Deutschland, nun will der 38jährige Eric Weber im kommenden Jahr in den Nationalrat einziehen, nämlich für die im Herbst 2000 gegründete Partei National Orientierter Schweizer (PNOS). In einer auf der PNOS-Homepage verbreiteten Erklärung lobt Weber ("Die Schweiz den Schweizern, Ausländer raus") zuerst die Kleinpartei, die "von Tag zu Tag stärker" werde. Dann begründet er seinen Entschluss: Er sei für eine Kandidatur angefragt worden. Nun werde er auf dem "Listenplatz Nr. 2, hinter Präsident Sacha Kunz" kandidieren. Auch an den nächsten Basler Grossrats-Wahlen will Weber übrigens teilnehmen. Er stehe, so behauptet Weber, "in Verhandlung mit weiteren Grossräten, die auch zur PNOS kommen werden." Auch sonst ist Weber, der sich immer wieder gern als Journalist versucht, aktiv. Er hat gerade in der letzten Nummer des rechtsextremistischen Theorieblattes "Nation & Europa" ein Interview mit dem Hamburger Innensenator Roland Schill veröffentlicht, was letzteren zu umständlichen Distanzierungen zwang."