Das Landgericht Uri verurteilt einen 30jährigen Berner wegen Rassendiskriminierung/Holocaust-Leugnung zu einer bedingten Geldstrafe von 8 Tagessätzen zu 100 Franken, sowie zu einer Busse von 200 Franken. Der Verurteilte war am 5. August 2007 auf dem Rütli beim PNOS-Aufmarsch als zweiter Redner namens Renato nach dem Holocaust-Leugner Philippe Brennenstuhl aufgetreten. Er begann seine Ansprache mit dem Frontistengruss "Harus". Er kritisierte die Medien, weil sie "die Ideologie der Menschenrechte" verbreiten würden. Weiter behauptete er, es seien die USA selbst gewesen, die die Anschläge vom 11. September 2001 verübt hätten. Und über die Rassismus-Strafnorm erklärte er, sie sei installiert worden, "um eine geschichtliche Lüge zu stützen". Auch lobte er seinen Vorredner Brennenstuhl für seinen Kampf für die "Wahrheit".