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Allschwil BL9. Februar 2016

Fahrende haben in der Stadt Basel von Januar bis April keinen Standplatz zur Verfügung. Eine Gruppe von Fahrenden weicht auf ein Brachfeld auf dem Areal der Deutschen Bahn aus. Sie wird jedoch von diesem Gelände weggewiesen. Sie fährt daraufhin auf einen Parkplatz in den Vorort Allschwil. Die Basellandschaftliche Zeitung berichtet: "«Wir waren gerade am Ausrichten der Wohnwagen, als wir einen Schrei hörten. Ein Kollege von uns, ein Mann gegen 70, wurde von einem jungen Mann aufs Übelste beschimpft und mit Fäusten traktiert», sagt A.B. (Name der Redaktion bekannt). «Wir versuchten, den Angreifer zu beruhigen, und hielten ihn fest, bis die Polizei kam. Er hat Verwünschungen gegen Fahrende ausgestossen und drohte uns, die Wohnwagen anzuzünden.» Er sei ein Hooligan und habe gute Freunde." Gemäss Pollizeiangaben soll der Angreifer betrunken gewesen sein. Nach der Persoenkontrolle wurde er wieder entlassen. Die Basellandschaftliche Zeitung weiter: "Zwei Stunden später krachte es. «Unter dem Wohnwagen unseres Kollegen ging eine Ladung hoch. Ein Pneu platzte», sagt der geschockte A.B. Jemand sei davongerannt. Die Polizei sei nochmals gekommen, «aber nur ganz kurz. Sie haben nur einen Tritt an den Brandsatz gegeben.» Die Überreste des Spreng- oder Brandsatzes hätten die Fahrenden der Polizei selbst überbracht. Diese spricht von einem Feuerwerkskörper. A.B.: «Unsinn. Das war viel mehr. Es hat noch eine halbe Stunde gebrannt.»" Die Fahrenden verlassen den Allschwiler Parkplatz umgehend.