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Aefligen bei Kilchberg1. Juli 2013

Adrian Segessenmann, Exponent der Avalon-Gemeinschaft und der Partei National Orientierter Schweizer PNOS, sowie Inhaber des Buchvertreibes "Neue Zeitwende" findet auch noch Zeit, um einen längeren Aufsatz für die NPD-Zeitung "Deutsche Stimme" zu verfassen. In deren Juli-Ausgabe lässt er sich über das Schweizer "Antirassismus-Gesetz" aus und versteigt sich zu antisemitischen Unterstellungen. Segessenmann erwähnt das Eintreten Christoph Blochers für die Annahme der Rassismus-Strafnorm, für die sich Sigi Feigel, Ehrenpräsident der Israelitischen. Cultusgemeinde Zürich (ICZ), beim SVP-Nationalrat eingesetzt hatte. Der Berner Rechtsextremist schliesst daraus: Einmal mehr werde "klar, dass man, wenn man einer speziellen Lobby angehört, sehr starken Einfluss ausüben kann." Segessenmann mutmasst dann weiter, dass Blocher "einknickte", sei "bestimmt" darauf zurückzuführen, dass Blocher damals verstanden hätte: "Sollte er sich gegen das Gesetz stellen, würde sein Firma, die ‚Ems-Chemie' pleitegehen" Segessenmann trauert denn noch den missglückten Versuchen zur Aufhebung der Rassismus-Strafnorm nach. Er behauptet, auch die SVP "hätte eigentlich genügend Gründe um eine Volksinitiative" zu lancieren. Aber mit der "aktuellen Führungsriege" werde dies "wohl aus wirtschaftlichen und persönlichen Interessen" nicht riskiert werden.