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Aarau und Solothurn und Kaiseerstuhl AG1. Mai 2005

Erstmals an einem 1. Mai führten Schweizer Rechtsextremisten dieses Jahr gleich drei Kundgebungen durch: die erste in Aarau, wo rund achtzig Rechtsextremisten einem Aufruf der Nationalen Ausserparlamentarischen Opposition (NAPO) folgten und eine Rede des Hololcaust-Leugners Bernhard Schaub hörten. Die zweite in Solothurn, wo die Polizei jedoch den geplanten Kundgebungszug stoppte, und nach einigen Randalen 46 Personen verhaftete. Und die dritte im Rheinstädtchen Kaiserstuhl, eine Demonstration der Partei National Orientierter Schweiz (PNOS), wo wenige ParteiaktivistInnen die einreisenden AutofahrerInnen aufhielten und ihnen eine Flugblatt in die Hand drückten, auf sie einen besseren Schutz der Schweizer Arbeiter gegen die Billiglohnkonkurrenz aus dem Ausland forderten.