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Aarau17. März 2006

Im September 2005 veröffentlichte Manuel Prantl in der NPD-Zeitschrift «Deutsche Stimme» als «unser Schweizer Korrespondent und Aktivist der Partei National Orientierter Schweizer» einen Artikel über den juristischen Kampf, den «Gutmenschen» gegen seine Partei führen würden. Nun hat ihn sein Arbeitgeber, der Kanton Aargau entlassen. Man sei Prantl, der im Sommer 2003 eine Informatiker-Lehre beim Strassenverkehrsamt angetreten hatte und der im Sommer 2005 als Informatiker angestellt worden war, bei Internet-Recherchen auf die Spur gekommen. Dabei war Prantl seit rund sechs Jahren öffentlich als Rechtsextremist aufgetreten, im Februar 2002 hatte Jürg Frischknecht in einem Tages-Anzeiger-Artikel auch den «Rechtsextremisten Manuel Prantl in Unterseen (einst Befreiungsfront Bödeli, jetzt Aktionsgruppe)» erwähnt und im Januar 2003 hatte die Sonntagszeitung geschrieben: «Mit Falschmeldungen über angeblich gewalttätige Ausländer auf seiner Website auslaendergewalt.ch hat der notorische Rechtsextremist Manuel Prantl letzte Woche seine Hetztirade gegen Ausländer neu lanciert.»