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Auch im Thurgau: Pauschalbesteuerte müssen mehr blechen

Die 127 Pauschalbesteuerten werden in Zukunft mehr Steuern abliefern müssen.

15. Mai 2011

Im Ostschweizer Kanton leben aktuell 127 Pauschalbesteuerte, sie bezahlen rund 11 Millionen Franken jährlich. Das entspricht im Durchschnitt knapp 67’000 Franken pro Person. In Zukunft werden reiche AusländerInnen mindestens 150’000 Franken pro Jahr zahlen müssen. So sieht es der Gegenentwurf des Grossen Rates vor, den die Stimmenden angenommen haben. Die InitiantInnen – SP und Grüne – hatten aber grundsätzlich argumentiert: „Auch nach deren Erhöhung bleibt die Pauschalbesteuerung ungerecht. Sie verletzt weiterhin die Rechtsgleichheit.“ Dies weil die Pauschalbesteuerung die Rechtsgleichheit und die Verfassung verletzten würden und sie den Privilegierten auch die Steuerhinterziehung in den Herkunftsländern erleichtern würde.

Auch die Luzerner StimmbürgerInnen werden über die Abschaffung der Steuerprivilegien für reiche AusländerInnen nächstens befinden müssen. Wie die Thurgauer Bürgerlichen will der Luzerner Regierungsrat die Privilegierung beibehalten, den Ansatz jedoch erhöhen. Die Grünen halten jedoch an ihrer Initiative fest.